Geschichte

Die Geschichte von Lorscheid ist bis zur Französischen Revolution eng mit der Benediktiner-Abtei St. Maximin zu Trier verbunden. Im Urbar dieser Abtei wird der Ort um 1211 als Luncsheit bezeichnet. 1569 wird eine erste Kapelle mit dem Patrozinium der heiligen Gertrud in Lorscheid erwähnt. Es gehörte bis zur Französischen Revolution zur Pfarrei Fell.
Als kirchliche Filiale der Mutterkirche von Fell wurde Lorscheid 1793 eine selbständige Pfarrei. Die heutige neoromanische Kirche St. Gertrud wurde 1804 erbaut. Ihr mächtiger Glockenturm mit verhältnismäßig hohem und spitzem Helm überragt den Ort. Besonders die drei Rokkokoaltäre verleihen der Kirche einen festlichen Glanz.

Schuttreste römischer Besiedlungen befinden sich südöstlich Hinter Thorley und nördlich Auf der Sallheck. Keltische Hügelgräber findet man südwestlich in Richtung Farschweiler und östlich in der Nähe der Autobahn. Der Burgkopf, nordwestlich von Lorscheid zwischen dem Welger- und Fellerbach, beherbergt Reste einer römerzeitlichen Tempelanlage.

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